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Was misst GDV Bio-Well aus physikalischer Sicht?

Kann dieses Leuchten auch
ohne elektrisches Feld nachgewiesen werden?

Histoire de la technologie GDV

Ja, das ist möglich, man nennt das „spontane Emission“. Die Messung der spontanen Elektronenemission in der Luft ist nahezu unmöglich – sie kann nur im Vakuum durchgeführt werden. Im physikalischen Vakuumzustand wird diese spontane Photonenemission mit einem hochempfindlichen Photomultiplier gemessen. Diese Emission wurde erstmals in den 1930er Jahren von Professor Aleksandr Gurvich gemessen und er bewies, dass der Austausch ultravioletter Photonen der Weg ist, wie biologische Systeme Informationen austauschen. Derzeit befasst sich die sogenannte „Biophotonik“ mit extrem schwachen Photonenemissionen biologischer Organismen. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass Photonen von jedem biologischen Objekt emittiert werden: Pflanzen [Kobayashi, 2003], Blut, Wasser [Voeikov, 2001], menschliche Haut [Cohen, Popp, 1998].
Während dieses Messprozesses, variiert die Menge an Photonen, die eine Person im entspannten Zustand während der Meditation aussendet. Diese Schwankungen sind statistisch nachweisbar [Van Wijk et al., 2005]. Es konnte bewiesen werden, dass alle biologischen Objekte Photonen emittieren und diese Photonen durch „oxidierende restaurative Kettenreaktionen“ an physiologischen Regulationsprozessen beteiligt sind. Bis zu einem gewissen Grad „leuchten“ biologische Körper, auch der Mensch, Tag und Nacht! Wir wissen, dass biologisches Leben von der Nutzung der Photonenenergie der Sonne abhängig ist. Diese Energie wird dann in elektronische Energie (Elektronenenergie) umgewandelt. Was folgt, ist eine Reihe von Transformationen in den komplexen Ketten sogenannter Albuminmoleküle, die in physikalische Energie umgewandelt werden. Heute wissen wir, dass biologisches Leben eng mit „Licht“-Energie verbunden ist, dass organische Verbindungen diese Energie absorbieren und umwandeln. Die grundlegenden Elemente für all diese Transformation sind Wasser und Luft [Korotkov et al., 2004].

Doch das direkte Fotografieren von „Biophotonen“ ist ein äußerst komplexer Vorgang, der besondere Bedingungen erfordert, von denen das wichtigste Element völlige Dunkelheit ist. Vor der Messung müssen sich die getesteten Personen eine Stunde lang in einem mit dunkelrotem Licht beleuchteten Raum isolieren. Anschließend werden sie in einen lichtlosen, dunklen Raum von 2 x 1,5 x 2 m gebracht und bleiben dort weitere 10 Minuten in völliger Dunkelheit. Durch diesen Prozess wird jegliche „sekundäre Lumineszenz“ der Haut nach Bestrahlung durch Sonne oder künstlichem Licht eliminiert. Der Messvorgang selbst dauert bis zu 45 Minuten [Edwards et al.1989]. Wie man sieht, ist dieser Prozess der Messung der spontanen Photoemission langwierig und komplex. Sie kann nur unter speziellen Laborbedingungen durchgeführt werden. Laut Dr. Korotkov haben die bei der Messung von Biophotonen gewonnenen Daten unschätzbaren wissenschaftlichen Wert, da sie die Rolle bioelektrografischer Prozesse für die einwandfreie Funktion des Körpers verdeutlichen.
Diese fundierten Ergebnisse sind eine der wissenschaftlichen Grundlagen für die physikalische Messmethode der GDV-Bioelektrographie. Bei der GDV-Methode werden Elektronen- und Photonenemissionen elektrisch angeregt, anschließend wird ihr schwaches bioelektrografisches Leuchten tausendfach verstärkt. Dadurch können Messungen unter normalen Bedingungen durchgeführt werden. Alle mit der GDV-Methode erfassten Informationen werden durch Computerverarbeitung der fotografierten Bilder gewonnen und mit einer riesigen Datenbank verglichen, um die Ergebnisse sinnvoll grafisch darzustellen. Ohne Computeranalyse und spezieller Software hätten die elektrophotonischen Aufnahmen biologischer Objekte nahezu keine praktische Anwendung.

Was misst die GDV Bio-Well-Methode biophysikalisch?

Wir messen die sogenannte stimulierte optoelektronische Emission eines biologischen Objekts. Während des Messvorgangs wird ein sehr schwacher elektrischer Stromimpuls – einige Mikroampere – an das Messobjekt angewendet. Dieser Strom ist für den menschlichen Körper völlig ungefährlich. Aber um welche Art von Strom handelt es sich biophysikalisch? Ein elektrischer Strom hängt maßgeblich von der Leitung von Elektronen oder Ionen ab. Wenn Impulse, die länger als einige Millisekunden dauern, auf die Haut übertragen werden, kommt es zu einer Gewebeanregung und zu einer Aktivierung von Ionen. So entstanden auch eine Reihe von elektrophysikalischer Methoden wie der Elektroenzephalographie oder der Elektroakupunktu, die mit überlappenden Elektroden das Gewebe depolarisieren. Das aber stellt ein grösser Problem dar, das nur durch den Einsatz spezieller Pasten oder Gele gelöst werden kann. Bei der GDV Bio-Well-Methode werden kurze Impulse verwendet, sodass keine Depolarisation auftritt und keine Ionenströme stimuliert werden.

Was misst die GDV Bio-Well-Methode physiologisch ?

Die Funktion aller Organe und Systeme wird durch das Zentralnervensystem (ZNS) und das autonome Nervensystem (ANS) reguliert. Wir könnten die Funktionsweise des Körpers mit einem Symphonieorchesters vergleichen. Die feinsten Tonfolgen Dutzender Musiker sind perfekt aufeinander abgestimmt; sie folgen der gleichen Partitur und reagieren sofort auf die kleinste Richtungsänderung des Dirigenten. Man könnte die Bratsche oder die Oboe heraushören, aber sie sind Teil einer wunderschönen Melodie. Im Körper ist es ähnlich: Jedes Organ und jedes System spielt seine Rolle, aber alle folgen dem gleichen Rhythmus. Es kommt jedoch vor, dass eine der Geigen den Rhythmus verliert und aus dem Takt gerät. Dies wird für das ungeübte Ohr unbemerkt bleiben und nur ein erfahrener Zuhörer wird den falschen Ton bemerken.

Die Melodie geht weiter, aber je mehr Instrumente von der Partitur abweichen, desto lauter und deutlicher wird die Dissonanz, bis selbst der am wenigsten erfahrene Zuhörer zu grinsen beginnt. Diese Analogie lässt sich auch auf die Funktionsweise des Körpers anwenden. Solange alle Systeme und Organe harmonisch, im Gleichklang und nach demselben Programm arbeiten, befindet sich der Körper auf seiner optimalen Leistungsebene. Kontrolle und Steuerung werden durch zwei grundlegende Mechanismen gewährleistet :

  • Autonome Kontrolle durch das Nervensystem (ANS)
  • Kontrolle von Elektronen durch aktive Sauerstoffformen im Blut

Man könnte sagen, dass diese Kontrolle die Grundlage darstellt, die es dem Körper ermöglicht, alle äußeren Einwirkungen zu erkennen und sofort darauf zu reagieren, wobei die Homöostase und die relative Beständigkeit der inneren Umgebung unterstützt werden. Wenn eine Person rennt und einige abrupte Bewegungen macht, beschleunigt das ANS die Frequenz der Herzkontraktionen, die Atmung ebenfalls, und dies wiederum erhöht das Schwitzen. Es gelangt mehr Sauerstoff in das Blut, dieser Sauerstoff wird aktiver an das Gewebe abgegeben und einige Nebenprodukte treten durch die Haut aus. Diese Reaktion findet fast augenblicklich statt, der gesamte Körper, alle seine Systeme und Organe, werden von dieser Reaktion in Anspruch genommen. Das ist der Beweis dafür, dass alle Organe und Systeme synchron arbeiten, unter der Kontrolle eines einzigen Kommandosystems. Wie in einem gut gestimmten Orchester.
Wenn die autonome Regulation versagt und die Synchronizität verloren geht, funktionieren die Organe und Systeme nicht mehr harmonisch und es treten die ersten funktionellen Störungen auf. In den ersten Phasen beeinträchtigen diese Auffälligkeiten den Gesundheitszustand, stören den Schlaf und die Verdauung und so weiter. Eine anhaltende Fehlfunktion führt zu einer Abnormalität der Organe, wobei der Bereich der Abweichung von der Art der Belastung und der genetischen Veranlagung abhängt. Als Reaktion auf Befehle aus dem ZNS und der Umwelt senden ANS und Blut Signale zur Informationssteuerung an die Systeme und Organe des Körpers. Diese Signale werden auf der physiologischen Ebene der Systeme „verarbeitet“, indem das endokrine System und das Immunsystem mit einbezogen werden. Die Informationen werden dann an die Kontrollorgane weitergeleitet, wie in einem festen, in sich geschlossenen Kreislauf. Wenn eine Abnormität in einem der Informationsträger auftritt, versagt der Kreislauf und es kommt zu einer Desynchronisation, die sich in funktionellen Störungen auf den lebenswichtigsten Ebenen widerspiegelt. Folglich tritt das autonome Nervensystem in den ersten Regelkreis ein, und alle potenziellen Probleme treten vor allem auf der Ebene der ANS-Aktivität auf.

Es gibt umfangreiche wissenschaftliche Daten aus Experimenten, die belegen, dass die Bio-Well GDV-Methode die Aktivität des autonomen Nervensystems verlässlich misst.

Dies wird durch statistisch signifikante Vergleiche, mit den Ergebnissen der Messungen der Herzratenvariabilität [Cioca, 2004], des systolischen und diastolischen Blutdrucks [Alexandroval, 2004], der Hauttranspiration [Rizzo-Roberts, 2004], und des Stressniveaus [Bundzen, 2002] belegt. Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass die Parameter von GDV-Bildern die Aktivität des autonomen Nervensystems und das Gleichgewicht von Sympathikus und Parasympatikus anzeigt.
Das autonome Nervensystem ist der Hauptindikator für die Reaktion des Körpers auf äußere und innere Einflüsse, Veränderungen der Wetterbedingungen, Chemikalien in der Nahrung und die Effizienz der Sauerstoffaufnahme.

All diese Vorgänge werden vom sympathischen und parasympathischen Nervensystem verarbeitet und spiegeln sich in den Parametern der Hautoberfläche. Der elektrische Widerstand der Haut ändert sich, sowohl insgesamt als auch an den Elektropunkturpunkten. Die Blutkapillaren verengen und erweitern sich, organische Moleküle werden aus den Poren freigesetzt, und auch die Art des Elektronentransfers im Bindegewebe ändert sich. All diese Prozesse beeinflussen die Elektronenemission der Haut, was sich in den Messungen der Bio-Well-Kamera deutlich zeigt.

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